Im Überblick

Alle Informationen zu den Stammtischen von Österreichs Wanderdörfern


Mit unseren kostenlosen, ortsunabhängigen Stammtischen bieten wir einmal im Monat den zentralen Raum für den Branchenaustausch zu den aktuell relevantesten Themen, zukunftsweisenden Ideen und gemeinsamen Herausforderungen. Es erwarten euch wertvolle Impulse durch Expertenvorträge und inspirierende Best Practices aus dem gesamten DACH-Raum.

Dieses Format verbindet das gesamte Netzwerk im aktiven Erfahrungsaustausch, um praxisnahe Herausforderungen gemeinsam zu lösen, neue Perspektiven einzubringen und die Wanderqualität sowie Wanderkompetenz langfristig zu heben.

Die Vorteile unserer Stammtische

Ortsunabhängige Teilnahme

Stärkung eurer Wanderkompetenz

Praxisnahe Impulse & Best Practices

Erfahrungsaustausch & Expertennetzwerk

Der nächste Stammtisch

F&A: Haftungsfragen auf Wanderwegen

mit Dr. Norbert Hofer

TERMIN

Wann?
📅 16.09.2026
⏰ 10:30 Uhr – 11:30 Uhr

Wo?
Online über Zoom

08310-63 Vollversammlung 2025-NPHT Salzburg©Julian Castro

Der Login für die Videokonferenz So seid ihr bei unserem Stammtisch dabei

Bitte beachtet unsere Stammtisch Knigge:

  1. Bitte Kamera einschalten, damit der Austausch so persönlich wie möglich ist
  2. Passt bitte euren Zoom-Anzeigennamen an: Klickt dabei auf die 3 Punkte, die bei eurem Kamera-Fenster zu sehen sind. Dann auf „Umbenennen“ und gebt euren Vornamen, Nachnamen + Region an, damit wir immer wissen, wer spricht bzw. eine Frage hat
  3. Nutzt das Feature „Hand heben“, um zu signalisieren, dass ihr eine Frage habt

alls es zu Problemen beim Einstieg in die Videokonferenz kommen sollte, dann meldet euch bitte kurz telefonisch unter 04242 / 257531 bei uns!

Euere Ansprechpartnerin für den nächsten Stammtisch

Katrin Köstenberger
Mitgliedschaft, Vereinsmanagement
katrin.koestenberger@wanderdoerfer.at
+43 4242 257530 201

Mitarbeiterfoto_Katrin_Köstenberger©Chrissi Rechling FotoCRafie3

Vergangene Stammtische Überblick & Zusammenfassung der Stammtische 2026

Unsere Keyfacts:

Wegepflege als Gemeinschaftsaufgabe

Das Zusammenspiel aller Kräfte vor Ort stärken

  • Schulterschluss im Ort: TVB, Gemeinde, alpine Vereine und ehrenamtliche Helfer an einen Tisch bringen
  • Zusätzliche Helfer aktivieren: Gastgeber einbinden und neue ehrenamtliche Gruppen für die Wegepflege begeistern
  • Entlastung durch digitale Tools: Koordination, Meldungen und Arbeitseinsätze einfacher organisieren
  • Praxisbeispiele aus Mostviertel & Bad Kreuzen: Initiativen wie die „WaundaFreind“ oder die „Bergputzer Gaming“ zeigen, wie zusätzliche Hände gezielt eingebunden werden können, um bestehende Strukturen zu unterstützen
  • Klare Verantwortung vor Ort: Neben allen Beteiligten braucht es immer auch einen „Kümmerer“ bzw. eine koordinierende Stelle als zentrale Schnittstelle zu den Praktikern – als Ansprechpartner, Organisator und Bindeglied zwischen Gemeinden, Vereinen, Betrieben und freiwilligen Helfern

Gemeinsames Verständnis schaffen: Wegepflege ist das Fundament des gesamten Wandererlebnisses und eine echte Mammutaufgabe. Sie kann langfristig nur gelingen, wenn Verantwortung geteilt, Aufgaben koordiniert und alle Beteiligten gemeinsam anpacken.

 

Unsere Keyfacts:

Der Schlüssel – klare, hilfreiche Informationen statt Vermeidung:

  • Transparente Informationen zur Leinenpflicht
  • Ausgewiesene hundefreundliche Unterkünfte
  • Karten mit Verbots- und geeigneten Zonen, ausgewiesene hundefreundliche Wanderungen abseits von Mutterkuhhaltung
  • Praxisbeispiel Region Seefeld: Das Thema wird behandelt und ausgearbeitet aber nicht aktiv kommuniziert. Die Kommunikation obliegt dann den Gastgebern
  • Wichtig dabei: nicht belehren, sondern den Schutz des Hundes in den Fokus stellen – gerade in fremder Umgebung.

Zentrale Konfliktfelder bleiben:

  • Almvieh & Hunde
  • Hundekot in sensiblen Flächen
  • Leinenpflicht – oft auch ein Thema bei Einheimischen

Ein prägender Satz aus der Runde:
„Nicht nur Gäste lassen Hunde frei laufen, sondern vorrangig Menschen aus der Region.“

Das zeigt: Die Herausforderung liegt im Miteinander vor Ort – nicht nur im Tourismus.

Unsere Keyfacts:

Beyond Snow – Das Projekt:

Ziel: Schneetourismusdestinationen in niedrigen und mittleren Höhenlagen widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels machen.

  • 10 Partner und 13 Destination in 6 Alpenländern beteiligt
  • Vierjahreszeiten-Tourismus ist für alle wichtig aber es gibt unterschiedliche Schwerpunkte

Unterschiedliche Strategien für die Sicherstellung des Ganzjahrestourismus:

  • Sicherung und Optimierung des Skibetriebs (z.B Sattel-Hochstuckli)
  • Ausbau des Winter- und/oder Sommerangebots (z. B. Balderschwang)
  • Positionierung als ganzheitlich nachhaltige Tourismusdestination (z.B. Werfenweng)
  • Diversifizierung und Stärkung der lokalen/regionalen Wirtschaft (z.B. Pradibosco / Val Pesarina)
    → Fazit “Skifahren kann nicht 1:1 ersetzt werden.”

Praxisbeispiel Sattel-Hochstuckli:

  • Transformation vom «Skigebiet» zur ganzjahres Unterhaltungsdestination → Schließung von zwei Skiliften
  • Überwiegend Tagestourismus mit Fokus auf Familien und Pensionäre
  • Wandel unseres Selbstverständnisses von Technik zu Marketing
  • Der Gast und somit die Wertschöpfung steht im Mittelpunkt
  • Wir sind Firstmoover, keine Kopierer
  • Wir müssen alternative Angebote schaffen: Winterwanderwege, Schneeschuhwanderungen, beleuchtete Rodelbahn, Eis-Minigolf, Fondue und Raclette-Rucksack etc.
  • Bei Schneemangel schnelle Wechsel auf Sommerangebote möglich

Unsere Keyfacts:

Die Kernaussagen von Thomas zum Sternwander-Produkt:

Eine Sternwanderung…

  • macht das Dorf zum fixen Basislager statt zur bloßen Durchgangsstation.
  • erhöht die Verweildauer und steigert die Auslastung der Betriebe
  • ist ein Hilfsmittel zur Entzerrung von gut frequentierten Routen z.B. entlang des Salzburger Almenwegs

Die Präsentation von Thomas nachlesen

Die Kernaussagen von Karin zum Winter-Sternwander-Produkt:

Eine Sternwanderung…

  • ist das optimale Produkt für Wandern im Winter am Welterbesteig – unabhängiger von Gastgebern und Infrastruktur
  • bringt Vorteile für Gastgeber: Höhere Wertschöpfung und einfacheres Handling durch Direktbuchbarkeit auf der eigenen Website (keine bürokratische Pauschalreise).
  • Der Erfolg der Sternwanderung steht und fällt mit der Beratungskompetenz und dem Insider-Wissen im Betrieb.

Die Präsentation von Karin nachlesen

 

Unsere Keyfacts:

Von der DMO 2.0 zur DMO 4.0: Destinationsmanagement mit Lebensraumperspektive

  • Perspektivenwechsel vom Wirtschaftsraum zum Wirtschafts- und Lebensraum
  • Dialogformate unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholder auf Destinations-Ebene und auf möglichst vielen Ebenen in der Organisation langfristig verankern
  • Klar definierte Verantwortlichkeit und personelle Ressourcen
  • Nur ein ganzheitlicher Destinationsblick sichert langfristigen wirtschaftlichen Erfolg
  • DMO als Drehscheibe mit Ressourcen, Expertise und guter Vernetzung zu allen Stakeholdern

Ziele des Projektes „Naturverträglicher Bergsport im Montafon“:

  • Bestehende Spannungsfelder im Bereich Natur und Bergsport entschärfen!
  • Die Naturräume unter bestmöglicher Bewahrung des freien Zugangs zur Natur schützen!
Tourismus braucht Lebensraum. Und Lebensraum braucht Tourismus mit Verantwortung.


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